TLS-Versionen sind die Fassungen des Verschlüsselungsprotokolls, und für den Betrieb zählt die Frage, welche davon noch zulässig sind. Heute gelten TLS 1.2 und TLS 1.3 als sicher; alles darunter ist abgeschaltet oder gehört es.
- TLS-Versionen
Die Fassungen des Verschlüsselungsprotokolls und die Frage, welche davon noch zulässig sind.
Beispiel: „Von den TLS-Versionen ließ der Zahlungsdienstleister allein 1.2 und 1.3 zu.“Die Reihe: SSL 2.0 und 3.0 sind verboten, TLS 1.0 von 1999 und TLS 1.1 von 2006 wurden 2021 für überholt erklärt, TLS 1.2 ist von 2008, TLS 1.3 von 2018.
Abgrenzung zum Zertifikat: Dieses weist die Identität nach. Die Version regelt, wie verschlüsselt und ausgehandelt wird.
Welche TLS-Versionen heute gelten
Zwei. TLS 1.3 ist die schnellere und sparsamere, weil sie mit einem Umlauf auskommt und alte Verfahren gar nicht mehr kennt. TLS 1.2 bleibt daneben, solange ältere Gegenstellen bedient werden.
Browser haben TLS 1.0 und 1.1 im Jahr 2020 abgeschaltet. Wer sie auf dem Server noch anbietet, gewinnt dadurch keinen Besucher und verliert Punkte in jeder Prüfung.
Was alte TLS-Versionen kosten
Angriffsfläche. Zu den alten Fassungen gehören Verfahren mit benannten Lücken, von BEAST bis POODLE, und jede davon ist ein Grund, sie abzuschalten.
Dazu kommen Auflagen: Der Standard für Kartenzahlungen verlangt seit 2018 mindestens TLS 1.2, und Prüfer für Datenschutz und Informationssicherheit fragen genau danach.
Wie sich die TLS-Versionen prüfen lassen
Von außen, in zwei Minuten. Der SSL Server Test von Qualys zeigt jede angebotene Version, die Verfahren dazu und eine Note. Auf der Kommandozeile leistet openssl dasselbe.
Eingestellt werden sie beim Webserver und nicht am Zertifikat. In Nginx heißt die Angabe ssl_protocols, in Apache SSLProtocol, und bei einem Netz davor entscheidet dessen Einstellung.