Eine CSS-Regel verbindet eine Auswahl von Elementen mit den Angaben, die für sie gelten sollen. Aus Tausenden solcher Regeln besteht die Gestaltung einer Website.
- CSS-Regel (Regelsatz)
Einheit aus einem Selektor und dem geschweiften Block mit den Deklarationen, die für die ausgewählten Elemente gelten.
Beispiel: „Eine CSS-Regel sagt, welche Elemente gemeint sind und was für sie gilt.“
Die Bestandteile
article h2 {
font-size: 1.5rem;
margin-bottom: 0.5rem;
}Vor der geschweiften Klammer steht der Selektor, hier zwei Elemente in einer Beziehung. Innerhalb stehen zwei Deklarationen, jeweils aus Eigenschaft und Wert, getrennt durch einen Doppelpunkt und abgeschlossen mit einem Semikolon.
Das letzte Semikolon
Nach der letzten Deklaration darf es entfallen. In der Praxis schreibt man es trotzdem: Wer später eine Zeile anfügt, vergisst sonst leicht das Semikolon der Zeile davor, und dann fällt die neue Angabe still aus.
Fehler werden übersprungen
Kennt ein Browser eine Eigenschaft oder einen Wert nicht, ignoriert er die betroffene Deklaration und arbeitet mit der nächsten weiter. Das ist kein Mangel, sondern Absicht: So lassen sich neue Angaben einsetzen, ohne ältere Browser zu brechen.